Solaranlage für ein Flachdach: Besonderheiten bei Montage und Ausrichtung

Bei Solaranlagen Flachdach hat man deutlich mehr Flexibilität bei der Ausrichtung. Eine Ost-West-Anlage nutzt die Sonne am Morgen und Abend optimal und maximiert die Dachflächenausnutzung, während eine Südausrichtung für besonders hohe Erträge bei starker Sonneneinstrahlung sorgt. Bei der Montage gibt es zwei Optionen: Die Module können direkt am Dach befestigt werden (Dachdurchdringung), oder sie werden […]
  • Gepostet: 22.12.2025
  • Lesezeit: 3 minuten
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Bei Solaranlagen Flachdach hat man deutlich mehr Flexibilität bei der Ausrichtung. Eine Ost-West-Anlage nutzt die Sonne am Morgen und Abend optimal und maximiert die Dachflächenausnutzung, während eine Südausrichtung für besonders hohe Erträge bei starker Sonneneinstrahlung sorgt. Bei der Montage gibt es zwei Optionen: Die Module können direkt am Dach befestigt werden (Dachdurchdringung), oder sie werden mittels Beschwerung, beispielsweise mit Kieswannen, installiert. Die ballastierte Variante schützt die Dachabdichtung, da keine Verschraubung nötig ist. Welche Lösung am besten passt, hängt letztlich von der Statik des Dachs und den individuellen Anforderungen des Projekts ab.

„Wir sind auf die Montage auf Flachdächern spezialisiert. Kontaktieren Sie uns.“

Besonderheiten bei der Ausrichtung – hier lohnt sich ein genauer Blick

Die Südausrichtung bleibt nach wie vor das Nonplusultra, wenn maximale Energieausbeute das Ziel ist. Vor allem im Winter, wenn die Sonne vergleichsweise tief steht, holen Sie mit Modulen im optimalen Neigungswinkel von 15 bis 35 Grad den größten Ertrag heraus. Das ist für Unternehmen interessant, die auf eine möglichst hohe Eigenstromproduktion setzen und dabei saisonale Schwankungen abfedern möchten.

Die Ost-West-Ausrichtung zeigt ihre Stärken besonders Solaranlagen Flachdach. Die Module werden dabei in einer Zickzack-Formation installiert. Was bringt das? Sie profitieren von einer gleichmäßigen Stromproduktion über den gesamten Tag verteilt. So können Sie Lastspitzen besser steuern und den Eigenverbrauch optimieren – ein echter Vorteil für Betriebe mit Verbrauchsschwerpunkten in den Morgen- und Abendstunden. Zwar ist der Ertrag mittags nicht ganz so hoch wie bei der Südausrichtung, dafür bleibt die Kurve über den Tag stabiler.

Ein weiterer Pluspunkt von Flachdächern: die enorme Flexibilität. Da es keine feste Dachneigung gibt, können Sie die Module exakt nach Ihren Anforderungen ausrichten. Das ermöglicht eine passgenaue Planung – sei es für maximale Ausbeute, für die Optimierung des Eigenverbrauchs oder um Verschattungen gezielt zu vermeiden. Diese Freiheit eröffnet Ihnen zusätzliche Spielräume bei der Projektierung und kann sich langfristig positiv auf die Wirtschaftlichkeit Ihrer Anlage auswirken.

Montagesystem Flachdach

Bei der Aufständerung Photovoltaik werden die Solarmodule auf spezielle Gestelle montiert, um optimale Ausrichtung und Neigung sicherzustellen. So holt man am meisten aus der Anlage raus.

Zur Befestigung gibt’s zwei gängige Methoden: Entweder werden die Gestelle fest mit dem Dach verschraubt – dabei sind Dachdurchdringungen nötig – oder man setzt auf die beschwerte Variante, zum Beispiel mit Kies. Das sorgt für Stabilität, selbst bei starkem Wind.

Für besondere Anforderungen, wie etwa bei denkmalgeschützten Gebäuden oder in Regionen mit extremen Windlasten, bieten sich flach aufliegende Systeme an. Diese kommen mit einer geringen Neigung von etwa 10 bis 15 Grad aus und sind damit unauffällig und sicher zugleich. So bleibt das Dach geschützt und die Anlage trotzdem effizient.

Wichtige Punkte bei der Planung  

Ganz klar: Bevor irgendetwas installiert wird, sollte ein Fachmann die Tragfähigkeit des Dachs prüfen. Das Dach muss das zusätzliche Gewicht der Solaranlage zuverlässig tragen können – Sicherheit geht vor.  

Außerdem muss die Anlage so montiert werden, dass sie auch bei starkem Wind oder Sturm sicher hält. Stabilität und professionelle Befestigung sind hier entscheidend.  

Nicht zu vergessen: Die Module brauchen ausreichend Abstand zueinander, damit keine Selbstverschattung entsteht. Nur so erzielt die Solaranlage die bestmögliche Leistung.

Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt weder ein verbindliches Angebot noch eine professionelle Beratung dar.

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